Lokalpolitik zum anfassen
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Hemmoorer und Lamsteder Grüne demonstrieren gegen A20-Bau

„Die geplante Erweiterung der A20 würde Moor- und Marschlandschaften versiegeln und somit

wichtige co2-Speicher vernichten, die elementar sind für den Klimaschutz. Außerdem zerstört und

zerschneidet sie Landschaften und gefährdet dadurch die ohnehin schon geschwächte Artenvielfalt.“

So Ina Machnik vom Ortsverband Hemmoor-Lamstedt der Partei „Bündnis 90 / Die Grünen“.

(Tobias Söhl ergänzt: „Nirgendwo hängen wir in Deutschland so hinterher wie bei der

Mobilitätswende! Anstatt 5,2 Mrd. Euro in die A20-Erweiterung zu investieren, sollte z. B. lieber die

Bahn zuverlässiger und günstiger werden, sowie beim Gütertransport einen viel größeren Anteil

übernehmen. Für das Cuxland wäre eine neue Eisenbahnbrücke bei Hechthausen, sowie eine

komplett zweigleisige Strecke nach Hamburg ein erster Schritt. Stattdessen praktiziert der

Bundesbahnbeauftragte und Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises Enak Ferlemann (CDU)

aber lieber Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrtausend und setzt auf neue Autobahnen.“)

U. a. aus diesen Gründen beteiligen sich die Grünen aus den Samtgemeinden Hemmoor und Börde

Lamstedt an den Aktionstagen gegen Autobahnbauvorhaben. Diese finden bundesweit dezentral

unter dem Motto: „Verkehrswende jetzt – Autobahnbau stoppen!“ am 4. und 5. Juni statt.

Alle Interessierten sind eingeladen, an der Radtour und den Demonstrationen teilzunehmen.

Es ist geplant sich am Samstag, 05.06. um 8:45 Uhr auf dem Parkplatz vom Bahnhof Hemmoor hinter

dem Güterschuppen zu treffen und um 9 Uhr gemeinsam mit den Fahrrädern durch Hemmoor und

Osten nach Wischhafen zu fahren.

Um 12 Uhr findet die Überfahrt der Demonstrant*innen nach Glückstadt mit einer Sonderfähre statt.

Das Fährschiff darf mit Bannern und Demonstrationsschildern gegen den Bau der A20-Erweiterung

geschmückt werden.

Um 13 Uhr findet in Glückstadt dann eine Kundgebung gegen den Autobahnbau statt. Anschließend

bieten die Schleswig-Holsteiner A20-Gegner*innen die Weiterfahrt in´s rund 7 km entfernte Kollmar

an die Stelle an, an der der geplante neue Elbtunnel aus dem Boden kommen würde.

Abstand- und Hygieneregeln sind während der gesamten Veranstaltung einzuhalten, eine

medizinische OP-Maske mitzuführen.

Wer mitfahren möchte, meldet sich bitte bis einschließlich 03.06. per E-Mail unter

Axel.Degwitz@gruene-hemmoor.de an. Aber auch spontan entschlossene Radler*innen sind herzlich

willkommen!




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TERMINVERSCHIEBUNG !!!
nächste Ortsverbandsversammlung am 11.05.2021
als Verantaltung vor Ort:

Hauptstr. 24a. Hechthausen (ehemalige Sparkasse) 19:00 Uhr

Liebe Grüne Liebe Interessierte

Hiermit laden wir Euch zur nächsten OV-Sitzung

am 11.05.2021

um 19:00 Uhr ein.

Der Sitzungsort ist:

in Hechthausen, Haupstr. 24a (ehemalige Sparkasse)

 Nach langer Zeit mal wieder  live und persönlich, wir können diskutieren und informieren.

die Tagesordnung sieht wie folgt aus:

 

  1. Wahlprogramm für die Kommunalwahl -Themen und Diskusion
  2. Instagram-Auftritt "Güne Hemmoor"
  3. Wahlen der Kandidaten aus unserem OV für den Kreistag  
  4. Berichte aus den Räten
  5. Anregungen
  6. Sonstiges

Wir freuen uns darauf Euch alle zu sehen und verbleiben bis dahin. Gäste und Interessierte sind willkommen.

Axel Degwitz   Gabi Behrens

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Stellungnahme von

Dr. Julia Verlinden

Mitglied des Deutschen Bundestages

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Sprecherin für Energiepolitik

Biomethananlagen können fossiles Erdgas ersetzen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Insbesondere, wenn für die Biomethanerzeugung regionale Reststoffe verwendet werden, die in der Landwirtschaft sowieso anfallen (und nicht über hunderte von Kilometern herangefahren werden).

Es wäre gut, wenn durch solch ein Projekt keine zusätzliche konventionelle Tierhaltung entsteht/angereizt wird. Denn natürlich ist die Agrarwende mit weniger intensiver Tierhaltung, weniger Einsatz von Medikamenten etc. ebenfalls ein wichtiges Ziel grüner Politik.

Ich würde dem Projekt bei Euch grundsätzlich erstmal positiv gegenüber stehen.

Denn neben Windkraft und Solarenergie brauchen wir auch eine erneuerbare Energiequelle, die dann Strom produziert, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.

Und das leistet eben die Biomasse - oder perspektivisch auch Geothermie oder grüner Wasserstoff - letzterer wird aber wiederum auch aus Ökostrom erzeugt und ist eher ein Speicher.

 Viele Grüße Julia

 


Präsentatioin auf

ttps://hemmoor.ratsinfomanagement.net/stadthemmoor/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZcMoz8C8sjPyGQWBL9IqBlo

S 026/2020 1. Ergänzung


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und ein Leserbrief vom 11.02.2021 darauf:

Niederelbe Zeitung | Lokales |vom 07.02.2021

Möglicher Bau einer industriellen Biomethangasanlage in Hemmoor

Es ist ja schon spannend, wenn die Hemmoor Politiker sich unter Korona Bedingungen kurzfassen.

Nur sollte es dann auch schon inhaltlich wertvoll sein und nicht nur „Stammtischreden“. Es verwundert mich schon, dass Johannes Schmidt so viel Sachkenntnis hat und alle umweltrevanten Stellen anfragte – leider habe ich da keine Bestätigung zu bekommen, weder von „Grünen“ noch BUND die er befragt hat.

Ich, der sich für „aus ökologischer Sicht unsinnige Projekt einsetze“ (wem dies nun in den Mundgelegt ist, konnte man aus dem Artikel nicht genau entnehmen.) Aber um die Ökologie – also wie sich Lebewesen und Umwelt gegenseitig beeinflussen - zu bewerten sehe ich mich nicht ausreichend informiert. Und die Bereitschaft über ein Thema zu sprechen und sich zu informieren ist nicht gleichzusetzen mit „durchwinken“. Aber schon im Vorwege zu entscheiden was „richtig“ für Hemmoor ist, ist nicht der Weg wie man mit Anfragen umgehen sollte.

Hier soll eine Technologie eingesetzt werden, die zwar nicht ganz neu ist, aber die Zusammenstellung schon. Hier fehlt auch der Vergleich, da dies so noch nicht umgesetzt wurde.

Es stehen noch einige Fragen zur Beantwortung und Prüfung an, nur wenn man nicht fragt und gleich ablehnt, dann würden wir noch mit der Postkutsche fahren – was fürs Klima sicher gut gewesen wäre.       

  Axel Degwitz

Im Stadtrat für B90/Die Grünen


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 und erfreuliches aus Hemmoor:

Arbeit im Homeoffice

Die Gruppe BgH/Die Grünen hat im Stadtrat um Auskunft gebeten, inwieweit die Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter der Verwaltung aus dem Homeoffice arbeiten.

Antwort: Derzeit machen 10 Personen aus dem Rathaus von der Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, Gebrauch. Dabei wechseln Phasen im Homeoffice mit Präsenzzeiten im Rat-haus. Da sichergestellt ist, dass alle Beschäftigten allein im Büro arbeiten können (bis auf drei Ausnahmen in großen Büros), ist die Notwendigkeit für Arbeit im Homeoffice nicht in dem Maße gegeben, wie beispielsweise in Rathäusern mit überwiegend Doppelbelegungen in den Büros. Nach der neuen Arbeitsschutzverordnung sind (auch) öffentliche Arbeitgeber verpflichtet, Homeoffice anzubieten und, wenn nicht gravierende dienstliche Gründe dage-gen sprechen, auch zu gewähren. Dieses Angebot wurde am 27. Januar 2021 mit Inkrafttre-ten der Verordnung den Mitarbeitenden nochmals unterbreitet, woraufhin sich vier Mitarbei-tende gemeldet haben, mit denen jetzt auch Arbeiten im Homeoffice vereinbart wurde (Diese Personen sind in den 10 oben genannten Personen enthalten.)

Danke für die Auskunft und weiter so , auch die Verwaltung soll bei dem Homeoffice Vorreiter sein.


 


Kommunalpolitik ist gelebte Demokratie. Wer sich intensiver mit dem Geschehen in seinem Gemeindeparlament beschäftigt, erkennt, dass es dort direkt um die Gestaltung der örtlichen Gemeinschaft geht. Das kann lebhaft und spannend aber auch kontrovers erfolgen. Du kannst direkt mitgestalten!

Was kann das für die Samtgemeinde Hemmoor und Lamstedt bedeuten?

Die Grünen/Bundnis 90

laden zum offenen Treffen am


12. Januar um 19 Uhr ein.

Ort und Zeit werde hier veröffentlicht , je nach den entsprechenden Vorgaben ist auch eine Telefon/Videokonferenz möglich.

Automatische Benachrichtigung ist auch möglich:


Email an: info@gruene-hemmoor.de